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	<title>Hochzeitsfotograf Kosten</title>
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	<description>Ratgeber f&#252;r die Hochzeitsfotografie-Budgetplanung</description>
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	<title>Hochzeitsfotograf Kosten</title>
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		<title>Über Hochzeitsfotograf-Kosten Webseite</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kirill Brusilovsky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 21:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>
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			<p>Viele Brautpaare suchen Ihre Hochzeitsdienstleister hauptsächlich über den Preis. Dabei ist jedoch die Wahrscheinlichkeit groß, falsche Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Über den Preis kann man hauptsächlich gleichwertige Produkte und Leistungen vergleichen, bei denen andere Kriterien mehr oder weniger identisch oder vernachlässigbar sind. Das trifft im Falle von <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com/hochzeitsfotograf-luebeck">Hochzeitsfotografie</a> nicht zu. Auch wenn viele <a href="https://www.kreativfilmer.de">Fotografen</a> Ihre Preise auf den Webseiten nicht veröffentlichen (dazu später mehr), wird Ihnen beim Durchschauen von unterschiedlichen Portfolios klar, dass diese ganz unterschiedliche Qualität haben und wahrscheinlich unterschiedlich kosten müssen, selbst wenn sich die angebotenen Pakete auf dem Papier vom Umfang her kaum unterscheiden.</p>
<p>Ich verstehe unter moderner <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com">Hochzeitsfotografie</a> vor allem eine <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com/hochzeitsreportage">Hochzeitsreportage</a> und <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com/hochzeitsportraits">Hochzeitsportraits</a> vor Ort. Wer mit Studioportraits im Hochzeitsgewandt zufrieden sein könnte, kann jetzt schon aufhören zu lesen und einfach beim nächsten Fotostudio anfragen.</p>
<p>Die auf dieser Seite aufgezeigten Preisbeispiele kommen aus meiner persönlichen Erfahrung nach vielen Jahren als <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com/hochzeitsfotograf-hamburg">Hochzeitsfotograf</a> (mit den Standorten in Düsseldorf und Hamburg), vielen Gesprächen mit meinen Kolleg/-innen und Recherchen zu diesem Thema. Obwohl ich mich um Unvoreingenommenheit und Objektivität bemüht habe, kann ich jedoch nicht behaupten, dass meine Zahlen tatsächlich statistisch repräsentativ sind.</p>
<p>Dazu kommen sicherlich leichte regionale Schwankungen, die man jedoch nicht überbewerten sollte – rein statistisch dürften die Hochzeitsfotografen im Osten etwas günstiger sein als in den alten Bundesländern und Preise in den Großstädten können etwas höher als im Lande liegen.</p>
<p>Nicht alle Brautpaare legen Wert auf state-of-the-art Bilder Ihrer Hochzeit. Es ist nicht immer Frage des Geldes alleine, sondern eher die Frage der Wertschätzung. Ich kenne jedoch mehrere Geschichten über Freunde und Bekannte meiner Brautpaare, die es im Nachhinein bereut haben in diesem Bereich gespart gehabt zu haben.</p>
<p>Ich möchte auch niemandem meiner Kollegen und Kolleginnen auf den Schlips treten, die mir vielleicht in einem oder anderen Punkt nicht zustimmen würden. Lassen Sie einfach die Informationen, Gedanken und Tipps, die ich mit Ihnen teilen möchte in Ihren Erfahrungsschatz miteinfließen, sprechen Sie mit den Fotografen und bilden Sie Ihr eigenes Urteil!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommentare, solange sie konstruktiv und hilfreich sind, sind willkommen. Über die Veröffentlichung wird jedoch eine subjektive Entscheidung getroffen.</p>

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		<title>Welche Preise für die Hochzeitsfotografie sind angemessen?</title>
		<link>https://www.hochzeitsfotograf-kosten.de/angemessene-preise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirill Brusilovsky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 21:52:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>
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			<p>Zunächst eine simple Frage: Was kostet die <a href="https://www.patek.com/">Armbanduhr</a>, die Sie gerade tragen? Ich wette, mehr als 5 Euro. Obwohl eine Uhr für 5 Euro im Alltagsgebrauch genauso zuverlässig die Uhrzeit anzeigt. Aus irgendeinem Grund haben Sie wahrscheinlich viel mehr ausgegeben. Und wahrscheinlich wundert es Sie nicht, dass die Preise für die Armbanduhren sich um den Faktor 10.000 unterscheiden können.</p>
<p>Dabei ist es anscheinend für viele Brautpaare nicht nachvollziehbar, dass die Preise für <a href="https://www.hochzeitsfotografie-hamburg.de">Hochzeitsfotografie</a> sich ebenfalls immens unterscheiden können, aus vielen Gründen, die nicht weniger nachvollziehbar sind, als bei den Uhren. Dabei kann man sich beim bestimmten Preisniveau nicht mal sicher sein, dass überhaupt die Grundleistung, sprich ein paar scharfe Fotos wichtiger Momente richtig ausgeführt wird!</p>
<p>Nicht alle wissen, dass die Bezeichnung „Fotograf“ in Deutschland seit 2004 nicht mehr gesetzlich geschützt ist und die Ausübung dieses Berufes keine besondere Ausbildung oder Prüfungen voraussetzt – kurz gesagt, jeder darf fotografische Leistungen anbieten.</p>
<p>Einerseits ist es nicht weiter schlimm: viele weltbekannte Hochzeitsfotografen sind Autodidakten. Auch wenn das Finanzamt Hochzeitsfotografen als Handwerker einstuft – so lässt sich die Gewerbesteuer eintreiben – gehören zu einem wirklich guten Foto mehr Fähigkeiten, als Kamera bedienen und scharf fotografieren zu können und die Kreativität spielt eine nicht unwesentliche Rolle.</p>
<p>Andererseits bedeutet diese Marktliberalisierung, dass jeder, der eine Kamera hat und gerne damit ein paar Euro verdienen möchte, seine Leistungen ohne jeglicher Qualitätskontrolle, Prüfung oder besonderer Zulassung anbieten kann. Es wäre ziemlich naiv zu glauben, dass jeder, der eine Leistung anbietet es auch perfekt ausführen kann.</p>
<p>Trotz immer größer werdenden Angebots und damit verbundener Konkurrenz sind die Preise für <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com">Hochzeitsfotografie</a>, insbesondere gerade im Hochpreissegment, nach meiner Beobachtung in den letzten Jahren, zumindest bis zur Corona-Pandemie, immer weitergewachsen. Mitgewachsen in diesem Segment sind auch die Professionalität und Qualität der Angebote, aber auch die Ansprüche der Brautpaare.</p>
<p>Ich erlebe unter den Kollegen häufig Diskussionen, dass manche Fotografen Ihre Leistungen „unter Preis“ anbieten. Niedrige Preise schaden zwar dem Markt insgesamt, insbesondere dem höheren Preissegment, weil sie bei den Kunden völlig falsche Preisvorstellungen erzeugen. Ich glaube jedoch, dass in den meisten Fällen der Kunde in jedem Preissegment genau das bekommt, wofür er bezahlt hat.</p>
<p>Der günstigere Preis bei vermeintlich ähnlicher Leistung und Qualität kann häufig Haken haben: Die Fotos in den Standardsituationen sind schön, aber ist der Fotograf vielleicht noch ein Anfänger mit ganz wenig Erfahrung oder jemand, der nur nebenberuflich seinem Hobby nachgeht – wird er oder sie auch schwierige Situationen meistern können? Hat der Fotograf die notwendige hochwertige Ausstattung inklusive Ersatzausrüstung für den Fall der Fälle? Ist der Endpreis so kalkuliert, dass wirklich alles, was Sie erwarten im Preis auch ohne Aufschläge mit eingerechnet ist?</p>
<p>Diese Webseite soll Ihnen helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit die Leistung und Ergebnisse möglichst Ihren Wünschen und Erwartungen entsprechen. Fehler dürfen Sie sich als Brautpaar nicht leisten – denn für eine Hochzeitsreportage bekommen Sie (hoffentlich) keine zweite Chance!</p>

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		<title>Fehler bei der Hochzeitsfotografie-Budgetplanung</title>
		<link>https://www.hochzeitsfotograf-kosten.de/budget-fehler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirill Brusilovsky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 21:49:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>
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			<p>Brautpaare, die noch in den Anfängen Ihrer Planung sind, haben in den meisten Fällen Preisvorstellungen, die leider an die Realität ziemlich vorbei sind. Man heiratet ja schließlich nur einmal im Leben (oder zumindest nicht so häufig) und woher soll man eigentlich wissen, was eine Location, eine Hochzeitstorte oder ein ganz privater Fotograf für den ganzen Tag kosten soll?</p>
<p>Leicht bekommt man einen Eindruck, dass jede Leistung mit dem Label „Hochzeit“ gleich einen dicken Preisaufschlag bekommt. Das mag vielleicht auch ein wenig stimmen – das Angebot regelt schließlich die Nachfrage. Aber schnell vergisst man, dass auch die Ansprüche bei einer Hochzeit meist höher sind als im Alltag: häufig heißt es für die Dienstleister Arbeit am Wochenende, Überstunden, besonderer Stress, besondere Verantwortung, besondere Zuverlässigkeit etc.</p>
<p>Die zweite Fehlerquelle liegt darin, dass gerade viele gute Fotografen keine Preislisten veröffentlichen, denn der Preis nicht ihr Hauptargument ist. Diejenigen, die es nicht besser können, versuchen es gerade mit dem Preis und Lockangeboten. So bleiben die Preise der einen und die Bilder der ganz anderen Fotografen im Kopf.</p>
<p>Erstaunlich ist es, dass auch viele <a href="https://www.brautmagazin.de/">Hochzeitszeitschriften</a>, die vom Jahr zu Jahr die gleichen Hochzeits- und Budgetplanungs-„Hilfen“ abdrucken leider völlig falsche Preisinformationen liefern. Nicht dass man für die angegebenen Preise keine Angebote bekommen kann – im Gegenteil – aber die Frage ist doch, ob man damit am Ende glücklich ist!</p>
<p>Gerade im Hinblick auf die <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com">Hochzeitsfotografie</a> halte ich es für vernünftig erst zu recherchieren und erst dann das Budget festzulegen. Mit den Recherchen sollte man möglichst früh anfangen – idealerweise mindestens ein Jahr im Voraus. Und, sobald der Hochzeitstermin definitiv feststeht und die Location gebucht wurde, sollte man gleich auch den Fotografen buchen. Denn ein Fotograf kann, genauso wie eine Location einen Termin nur ein Mal vergeben. Je später man sich um die Fotografenbuchung kümmert – desto enger die Auswahl. Billiger wird es jedenfalls kaum.</p>
<p>Wenn man in den jungen Jahren heiratet oder in einer finanziellen Notlage steckt, muss man bei der Hochzeit alle Ansprüche zurückschrauben und dabei vielleicht auch von professionellen und hochwertigen Fotos und damit auch Erinnerungen im unschätzbaren Wert verzichten. Das ist durchaus bemitleidenswert. Aber viele Paare geben erst ihr ganzes Geld für ein teures Brautkleid, ausgefallene Location und erlesenes Menü aus, übernehmen sich bei jedem Kostenpunkt noch dazu und beklagen sich dann, dass auch noch für den Hochzeitsfotografen das Geld bereits fehlt. Klug gedacht scheint es mir nicht, denn von den vielen Sachen, in die man bei der Hochzeit investiert, sind die Fotos, und damit die ganzen tollen und einmaligen Erinnerungen, einen der wenigen Sachen (neben den Ringen), die auf Dauer bleiben.</p>

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		<title>Warum kosten die Hochzeitsfotografen so viel wie sie kosten?</title>
		<link>https://www.hochzeitsfotograf-kosten.de/preis-findung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirill Brusilovsky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 21:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>
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			<p>Sinn und Zweck jedes Unternehmens ist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnerzielungsabsicht">Gewinnerziehung</a> – das ist ein normaler, unbestrittener wirtschaftlicher Grundsatz. Es ist also ganz normal, dass ein <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com/hochzeitsfotograf-hamburg" target="_blank" rel="noopener">Fotograf</a> am Ende seiner Arbeit einen Gewinn erziehen möchte von dem er zumindest sein Leben bestreiten kann. Schauen wir erst mal an, wie man dabei rechnen kann:</p>
<p>Angenommen, der <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com/hochzeitsfotograf-duesseldorf" target="_blank" rel="noopener">Fotograf</a> bietet eine 8-Stündige Reportage für 2.000 Euro. Dies ist ein rein statistisch überdurchschnittlicher Satz (wobei es Deutschland viele Fotografen gibt, die drüber liegen und gut gebucht sind).</p>
<p>Der Betrag könnte einem auf den ersten Blick sehr hoch vorkommen – schnell dividiert man es durch acht und bekommt einen stolzen „Stundensatz“ von 250 Euro. Manchem Steuerberater oder Anwalt würde ein solcher Stundensatz wahrscheinlich nicht astronomisch vorkommen (wobei sich empören dürfen auch diese Herrschaften – schließlich, um an eine Zulassung zu gelangen, mussten sie ja viele Jahre studieren und fotografieren kann ja angeblich doch jeder, der sich eine Kamera kauft!). Im Vergleich mit einem durchschnittlichen Nettostundensatz eines Angestellten mag der Betrag tatsächlich astronomisch vorkommen.</p>
<p>Schauen wir uns dieses Beispiel aber genauer an:</p>
<p>Zunächst wäre es, natürlich, falsch zu glauben, dass der Fotograf, der eine 8-stündige Reportage anbietet, dafür nur 8 Stunden arbeitet! In dieser Preisklasse würde ich davon ausgehen, dass das Brautpaar mehrere <em>hunderte</em> bearbeitete Bilder erhält. Der Aufwand, mit dem unterschiedliche Fotografen für die Bearbeitung rechnen ist unterschiedlich, doch meist liegt es zeitlich höher, als die Fotografie selbst. Möchte man wirklich hochwertige Bilder an die Brautpaare liefern, ist dieser Aufwand absolut notwendig. (In den analogen Zeiten noch vor Photoshop war es, übrigens genauso – die meisten guten Fotografen haben ihre Bilder selber entwickelt, denn es ist durchaus ein Teil des kreativen Bildentstehungsprozesses.) Darüber hinaus führt ein Fotograf noch in der Regel ein umfangreiches Kennenlern- und Beratungsgespräch mit dem Brautpaar. Ob die Kommunikation persönlich oder fernmündlich stattfindet, ist in diesem Kontext nicht relevant – es beansprucht Zeit.</p>
<p>So kommen wir auf die realistische Arbeitszeit von etwa 25-35 Stunden, die der Fotograf durchschnittlich unmittelbar für die Ausführung dieses 8-stündigen Auftrages benötigt und erhalten einen für viele Selbstständige in den Kreativen Berufen üblichen, und viel bescheideneren Stundensatz von 60-80 Euro, wobei die Zeit für die Weiterbildung, Buchhaltung, Wartung etc. hier noch nicht angerechnet ist.</p>
<p>Doch auch diesen Betrag steckt der Fotograf nicht einfach so in die Tasche!</p>
<p>Zuerst muss man davon Steuern bezahlen, und sie sind in Deutschland nicht gerade gering. Allein 19% macht die Mehrwertsteuer, die in dem Angebot bereits enthalten ist (bei den gewerblichen Stundensätzen und Angeboten ist es üblich, dass diese netto kalkuliert werden und erst bei der Rechnungsstellung die Mehrwertsteuer draufgeschlagen wird. Das ist bei den Angeboten an die Endverbraucher verboten!). Weitere Steuern wie die Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag etc. hängen natürlich von dem Gesamtgewinn des Fotografen ab und ich bin kein Steuerberater um es an dieser Stelle genauer auszuführen, aber für alle Steuern und Abgaben zusammen könnte man vom Bruttosteuersatz im Schnitt etwa 40% &#8211; 50%, also grob die Hälfte (!) abziehen.  Wir sind also jetzt (wieder sehr grob gerechnet) schon bei 30-50 Euro/Stunde.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass die Fotografen (und deren Kunden), die schwarz arbeiten, besser dastehen und unter Umständen günstiger anbieten können. Auch wenn wir die moralischen Bedenken dieser Arbeitsweise bei Seite legen, kann wohl kaum ein Profifotograf darauf ein Geschäftsmodell aufbauen – das Risiko ist einfach sehr hoch und die Strafen empfindlich. Wer also ein solches Angebot unterbreitet dürfte entweder ein Anfänger sein oder ein Fotograf, der andersrum seine Qualität anscheinend nicht verkaufen kann.</p>
<p>Das gleiche gilt für die Geringverdiener. In diesem Fall darf man sich von der Mehrwertsteuerpflicht nach §19 UStG befreien lassen und in der gleichen Situation entsprechend 19% weniger berechnen, als ein anderer Fotograf ohne dieses Privileg. Der Gewinn für das Brautpaar ist in diesem Fall aber ebenfalls relativ, denn im Kehrschluss bedeutet es, dass derjenige Fotograf entweder ein Anfänger ist, die Fotografie nur nebenbei betreibt oder einfach zu wenige Aufträge (warum wohl?) hat.</p>
<p>Noch fehlen aber immer noch ein paar Parameter in der Rechnung!</p>
<p>Alleine die Fotoausstattung eines guten <a href="https://www.unvergessliche-augenblicke.com/hochzeitsfotograf">Hochzeitsfotografen</a> (mindestens zwei Kamerabodys der Profiklasse, mehrere Objektive, Blitze und diverses Zubehör) liegt selbst bei den Fotografen, die mit dem Minimum an Technik arbeiten liegt meist schon im fünfstelligen Bereich! Dazu kommt noch ein Arbeitsplatz mit einem schnellen Rechner und Software. All das sind dazu noch keine einmaligen Investitionen, sondern müssen noch alle paar Jahre erneuert werden. Und am besten noch versichert.</p>
<p>Auch wenn ich von einigen guten Fotografen die Behauptung gehört habe, dass Sie keinen Cent in die Werbung investieren, sind sie dabei nicht ganz ehrlich. Denn selbst wer keine Anzeigen und Werbebanner schaltet und an keiner Hochzeitsmesse teilnimmt, muss ja seine Leistung irgendwie bekannt machen und an seine Kunden bringen und man kann diesen Aufwand durchaus beziffern. Wer „keinen Cent“ für das oben genannte bezahlt, muss trotzdem Zeit und oder Geld in seine Webpräsenz, Blogs und soziale Netzwerke oder andere PR-Formen investieren.</p>
<p>Dazu noch, wer immer besser werden will, investiert viel in die eigene Weiterbildung, sei es durch die Seminare und Workshops, experimentellen Fotoshootings und Testen neuer Ausstattung, Einarbeitung in die Software etc.</p>
<p>Diese ganzen oben genannten Ausgaben müssen wir noch von dem Nettostundensatz von 30-50 Euro noch abziehen! (Zur Erinnerung – angefangen haben wir mit 2.000€ für acht Stunden Hochzeitsreportage!). Dabei muss man wissen, dass kein Hochzeitsfotograf wirklich das ganze Jahr lang zu 100% ausgelastet sein kann, selbst wenn er neben der Hochzeitsfotografie noch andere Fotoarbeiten anbietet – man kann also nicht einfach diesen Stundensatz mal achtmal Anzahl Arbeitstage im Jahr hochrechnen um an ein hübsches Sümmchen zu kommen. Außerdem möchte auch noch jeder Fotograf mal krank sein oder in den Urlaub fahren dürfen! Und dabei habe ich immer noch nicht mal alle Ausgaben und Aufwendungen aufgezählt!</p>
<p>Dabei ist der Beruf eines Hochzeitsfotografen, auch wenn es so romantisch klingt, mit außergewöhnlicher Belastung, Verantwortungsdruck und meist Wochenendarbeit verbunden.</p>
<p>Viele Fotografen sind keine guten Kaufleute. Sie bemühen sich nicht mit den komplizierten Berechnungen und nennen einfach die Preise, die denen passabel erscheinen. Wir haben bereits oben ausgerechnet, dass selbst ein überdurchschnittlich teurer Hochzeitsfotograf am Ende Gewinne erzielt mit und von denen alleine man gerade noch leben kann.</p>
<p>Daraus, wird, glaube ich, ziemlich deutlich, warum an dem Preis von 990 Euro (oder gar weniger) für eine komplette Tagesreportage was faul sein MUSS. Notwendige hochwertige Ausstattung, Aufwand bei der Aufbereitung und Bearbeitung, Eigene Weiterbildung und letztendlich Steuern – das alles zusammen kann nach einer einfachen betriebswirtschaftlichen Rechnung nicht drin sein, an irgendwas muss man einfach sparen – sonst kann man damit auf Dauer nicht langfristig leben.</p>
<p>Warum gibt es solche Billigangebote dennoch?</p>
<p>Es gibt durchaus Fälle, warum man unter dem Marktwert arbeiten würde. Im besten Fall möchte ein Anfänger sein Portfolio erweitern. Es ist klar, dass keiner den vollen Preis bezahlen würde, wenn der Fotograf nur insgesamt drei Hochzeiten in seinem Portfolio vorweisen kann. Das Brautpaar wird dann sozusagen zum Übungskaninchen. Im besten Fall bekommen Sie einen talentierten Anfänger, seine Kamera wird nicht kaputt gehen (Ersatzkamera wird es nicht geben) und er wird nach der Hochzeit noch zwei Wochen an der Bearbeitung Ihrer Bilder sitzen. Im besten Fall. Wir wünschen uns alle so einen Glücksfall, aber es ist wie mit dem Sechser im Lotto, nur dass Sie nicht nächste Woche wieder spielen können.</p>
<p>Im zweiten Fall bekommen Sie ein solches Angebot weil an allem ein bisschen gespart wurde: der größte Punkt ist der Aufwand für die Bearbeitung (mit dem Argument: „Sie wollen doch natürliche Bilder, nicht wahr?“), an der Ausstattung kann man auch sparen. Den Bildern sieht man es, natürlich, mit bloßem Auge an. Ein solcher Fotograf kann einfach nicht mehr verlangen, weil anscheinen niemand bereit wäre für solche Bilder mehr zu investieren. Aber es gibt auch Brautpaare mit ganz bescheidenden Ansprüchen oder diejenigen, die keine besseren Beispiele gesehen haben.</p>
<p>Im dritten Fall kann ein vermeintlich günstiges Angebot sich als Kostenfalle entpuppen so dass z. B. für jedes bearbeitete Bild digitale Daten oder andere Leistungen (dessen Notwendigkeit einem Laien oft erst in nachhinein klar wird) deutliche Mehrkosten mit sich ziehen.</p>
<p>Es gibt einen verbreiteten Irrglauben über die wirtschaftliche Kalkulation, dass es quasi eine Formel liefert, wie viel man von seinen Kunden verlangen <em>soll</em>. In der Tat, zeigt eine solche Kalkulation lediglich den <em>geringsten</em> Betrag, den es wirtschaftlich zu kalkulieren lohnt und unter dessen Verlustzone liegt. Keiner hat jedoch gesagt, dass man für seine Arbeit nur so viel verlangen darf, dass es gerade noch zum Leben reichen soll!</p>
<p>Solange man die Leistung eines Hochzeitsfotografen als reines Handwerk sieht, ist sie, natürlich, mit der Leistung anderer gleichwertiger Handwerker im Preis vergleichbar.</p>
<p>Aber zumindest im obersten Preissegment ist es nicht mehr so einfach, denn die Fotografen unterscheiden sich hier deutlich durch Ihre individuellen Stile und Handschriften. Das bedeutet, dass ein Top-Fotograf, der sich nicht nur der Qualität, sondern auch der Originalität seines Stils und seiner Bilder bewusst ist, theoretisch für seine Bilder (ähnlich wie jeder andere Künstler) jeden Betrag verlangen könnte, solange es eine genügende Anzahl an Brautpaaren gibt, die diesen Stil schätzen und deshalb bereit zu buchen sind. In der Praxis hat aber natürlich das Marktumfeld schon seinen Einfluss – so können z. B. in den USA die Top-Fotografen deutlich mehr verlangen, als ihre deutschen Kollegen.</p>
<p>In jedem Fall macht es keinen Sinn sich darüber zu ärgern, dass die Hochzeitsfotografen so viel kosten. Niemand hat gesagt, dass man einen haben muss! Um verheiratet zu sein, reicht es sich beim Standesamt zu melden und das kann sich wirklich jeder leisten. ALLES andere, was man sich zur Hochzeit gönnt – das schöne Kleid, die Feier im Kreis seiner Freunde und Verwandten und und und – ist ein LUXUS, den man sich selber einmal im Leben wünscht. All dies, weil man es möchte und nicht muss!</p>

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		<title>Das richtige Hochzeitsfotografie-Budget für jeden</title>
		<link>https://www.hochzeitsfotograf-kosten.de/preise-budget/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirill Brusilovsky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 21:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.hochzeitsfotograf-kosten.de/preise-budget/">Das richtige Hochzeitsfotografie-Budget für jeden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hochzeitsfotograf-kosten.de">Hochzeitsfotograf Kosten</a>.</p>
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			<h2>You get what you pay for</h2>
<p>Die Wahrheit ist, nicht jeder braucht für die Hochzeit einen professionellen Fotografen! Wenn man sich doch für einen entscheidet, braucht auch nicht unbedingt den teuersten und den besten. Es gibt Brautpaare, die mit einigen Schnappschüssen absolut glücklich sind und das Geld lieber in die Hochzeitsreise investieren, Paare, die keine kreativen Motive erwarten und mit handwerklich einwandfreien Standardmotiven zufrieden sind und es sind nur ganz Wenige, die hohen Ansprüche an die Kreativität und Qualität der Bilder legen. Es liegt auf der Hand, dass es für diese unterschiedlichen Paare absolut unterschiedliche passenden Angebote geben soll. Es ist offensichtlich, dass die höheren Ansprüche mit entsprechend höherem Budget rechnen müssen – diese werden in diesem Artikel erörtert, wobei es um die Größenordnungen und nicht genauen Zahlen geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Null Euro</h2>
<p>Ja, Sie können Hochzeitsfotos auch für null Euro bekommen! Die Chancen sind groß, dass unter den Gästen es mindestens einen Verwandten oder Freund mit einer Kamera dabei ist und er (oder sie) sogar sehr gerne die würdevolle Aufgabe übernehmen würde die „wichtigsten“ Momente Ihrer Hochzeit zu fotografieren.</p>
<p>Sie können auf einen Schnappschuss der Ringübergabe (ein zuvorkommender Priester oder der Standesbeamte wird vielleicht sogar dem Fotografen eine besondere Gelegenheit anbieten, bei der Sie schön in die Kamera schauen können), ein Portrait an der Tür beim Rausgehen nach der Trauung und Bilder der Gäste, von denen einige nicht wirklich vorteilhaft getroffen werden, hoffen. Die Bilder von dem Abend können verschwommen oder verrauscht werden oder einen typischen schwarzem Hintergrund (wegen dem falsch eingestellten Blitz) haben.</p>
<p><em>Was Sie riskieren: </em>die Wahrscheinlichkeit, dass die Speicherkarte bereits mitten am Tage voll ist oder die einzige Batterie leer ist schätze ich bei etwa 30%. Hoch ist auch das Risiko falsch belichteter, stark verrauschter Bilder, Farbstichs, an denen häufig Automatikmodus oder technische Bedienungsfehler schuld sind. Sollte am Ende was nicht gefallen (und da ist die Wahrscheinlichkeit erheblich) riskieren Sie eine kaputte Beziehung mit dem „Fotografen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fotobudget bis 300 Euro</h2>
<p>Wenn es sich nicht um eine kleine standesamtliche Trauung, sondern eine „vollwertige“ Hochzeit mit Gästen und Feier handelt, bedeutet ein solches Budget, dass Sie schon ein paar „professionelle“ Fotos haben möchten, aber die Fotografie für Sie keine Priorität ist und für Sie keine besondere Wertschätzung hat. Ihre Vorstellung von der Hochzeitsfotografie geht wahrscheinlich nicht über die Standardmotive hinaus: Brautpaar im Standesamt zieht sich gegenseitig die Ringe an, Hände über dem Blumenstrauß, Familienfoto am Eingang und Brautpaarportrait beim nächsten Baum in der Nähe oder vor dem Brautwagen, wenn es den gibt. Wie man es also zu der Zeit Ihrer Eltern machte.</p>
<p>Von den Profifotografen (heißt in dem Fall: Menschen, die vom Fotografieren leben bzw. Fotografie gewerblich betreiben) können Sie bei einem solchen Budget bestenfalls 2 Stunden Fotografie rund um die Zeremonie und ein paar Portraits auf die Schnelle erwarten. In dem Fall müsste man sich insbesondere vergewissern, ob alles, was Sie erwarten auch im Preis enthalten ist!</p>
<p>Es gibt Fotografen, die sich für die Fotografie im bestimmten Standesamt spezialisieren und schaffen es dabei mehrere Brautpaare am gleichen Tag am Laufband abzufertigen. Die besseren Fotografen werden ein solches Angebot, wenn überhaupt, nur unter der Woche oder in der Nebensaison machen können – denn in der Saison sind die Wochenenden für Tagesreportagen gebucht bzw. reserviert. Studios würden eher einen Azubi oder einen gelegentlich für sie fotografierenden Studenten vorschicken.</p>
<p>Manch schlaues Brautpaar würde in einem großen Fotografen- oder Hochzeitsforum oder auf einer Ausschreibungsplattform wie myhammer.de ihren „Auftrag“ ausschreiben und sich über die zahlreichen Angebote, die sich gegenseitig preislich überbieten, freuen. In diesem Fall kann man eventuell für das Geld auch eine längere Fotoreportage, vielleicht sogar am Freitag oder Samstag angeboten bekommen, aber eins muss Ihnen klar sein: auf einen gestandenen Fotografen kann man dabei kaum hoffen. Eher wahrscheinlich ist es, dass ein Fotoenthusiast seine Urlaubskasse auffüllen möchte oder jemand, der sich im Bereich eine berufliche Karriere überlegt, seine zweite Hochzeit fotografieren möchte, nachdem er auf der Hochzeit seiner Schwester oder Freund bereits fotografieren durfte.</p>
<p>Gehobene Ansprüche, selbst wenn für das Geld „nur“ maximal 2 Stunden Fotografie angeboten werden, schon gar an einem Wochenende im Sommer, sind hier fehl am Platz. Sie können aber schon jemand mit einer Mittelklasse-Kamera erwarten, der diese auch in Standardsituationen bedienen kann und ein scharfes Foto mit dem Hauptmotiv in der Mitte schießen kann. Wird die Batterie oder die Kamera Ihren Dienst vorzeitig quittieren, können Sie schließlich ihr Geld zurückverlangen (mehr aber auch nicht).</p>
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<h2>Fotobudget bis 600 Euro</h2>
<p>Sie haben 500-600 Euro für einen Hochzeitsfotografen eingeplant? Für die Begleitung von ein paar Stunden rund um die standesamtliche Trauung oder eine Hochzeit im engen Kreis unter der Woche kann es ausreichend sein – für eine hochwertige Hochzeitsreportage am Wochenende, insbesondere wenn Sie hohe Ansprüche haben und mehr, als bloß eine Person mit einer Kamera erwarten, ist dieses Budget leider zu klein.</p>
<p>Gerade bei einem solchen Budget, sollte sich das Brautpaar nach der eigenen Priorität der Fotografie fragen. Liegen die Erwartungen über die Standardmotive hinaus, möchte man wirklich den Hochzeitstag in schönen, kreativen und professionell fotografierten Bildern festhalten – dann sollte man das Budget überdenken und deutlich aufstocken. Sind die Fotos nicht so wichtig – dann noch weniger oder gar nichts investieren (s. beide vorherige Punkte) und dann wenigstens keinen Geldverlust bereuen.</p>
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<h2>Fotobudget bis 1000 Euro</h2>
<p>990 Euro (hört sich schöner an, als „tausend“ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />) ist ganz schön viel Geld. In diesem Preisbereich kann man schon etliche Angebote von einer Hochzeitsreportage morgens bis abends „bis die Kamera glüht“ bekommen. Was kann man dabei erwarten?</p>
<p>Wenn man unter „professioneller“ Fotografie eine nüchterne Fotodokumentantion im Paparazzi-Stil in der Qualität der Klatsch-Zeitschriften erwartet und bei den Ansprüchen nicht gleich bei der Vogue liegt, kann mit etwas Glück ein zufriedenstellendes Ergebnis in der Form von bis zu tausend Aufnahmen erhalten. Eine kreative Hochzeitsreportage und wirklich hochwertige Portraits und einen individuellen Stil sollte man jedoch nicht erwarten, denn solche Bilder erfordern neben den kreativen Fähigkeiten auch aufwändige und gekonnte Bearbeitung.  Selbst wenn es versprochen wird, wäre es mit einem solchen Budget kaum realisierbar, da es normalerweise mehr Zeit, als die Fotografie selbst, beansprucht.</p>
<p>Man könnte denken, „der ganze Tag muss es nicht sein, 4-5 Stunden wären genug und dafür muss doch der Betrag auch für einen Top-Fotografen mehr als ausreichend sein!“ Doch zumindest am Wochenende während der Hauptsaison würde kaum ein guter (ergo gefragter) Hochzeitsfotograf den Termin dafür „opfern“.</p>
<p>Es stehen aber nicht nur wirtschaftliche Überlegungen des Fotografen im Hintergrund. In ein paar Stunden, in denen auch noch sowohl die Zeremonie als auch Portraits fotografiert werden sollen kann man als Fotograf einfach keine vollständige Geschichte erzählen, man hat keine Zeit das Brautpaar in Ruhe zu beobachten und dabei wirklich spontane Bilder zu machen, man verpasst die Stimmung und die Motive sowohl bei den Vorbereitungen als auch bei der Party.</p>
<p>Fotografen in dieser Preisklasse bekommen es selten hin, dass ihre Paare sich in der Rolle des Models wohlfühlen. Sie schauen etwas seltsam in die Kamera, bemühen sich irgendwelche Gefühle aufs Gesicht zu zaubern&#8230; und scheitern. Ihr Lächeln scheint unnatürlich, Küssen – gestellt und die Pose so, wie sie es im Leben nie annehmen würden. Sie sind nicht schuld daran – es ist der Fotograf!</p>
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<h2>Fotobudget bis 1500 Euro</h2>
<p>In diesem Preissegment befindet sich das Mittelfeld  der deutschen Hochzeitsfotografen. Laut Erhebungen meines Kollegen Christoph Gorke lieg der Durchschnitt der Angebote für eine 8-stündige Hochzeitsreportage im deutschsprachigen Raum schon 2015 etwa bei diesem Wert (<a href="https://www.christophgorke.de/was-kostet-ein-hochzeitsfotograf/" target="_blank" rel="noopener">www.christophgorke.de/was-kostet-ein-hochzeitsfotograf/</a> ). Leider gibt es in diesem Bereich sehr hohe Qualitätsschwankungen und damit ein gewisses Risiko einen vierstelligen Betrag in den Sand zu setzen. Die meisten Angebote würden eine Fotobegleitung (Reportage einschließlich Portraitsession), 400 bis 800 „bearbeitete“ Bilder (was auch immer man darunter versteht – die Unterschiede sind enorm!) auf einem hübsch verpackten Datenträger, häufig mit ein paar kleiner Extras wie Abzüge, Diashow etc. beinhalten.</p>
<p>Von der Anzahl der versprochenen Fotos, sollte man sich nicht täuschen lassen. Jemand, der am Ende des Tages 1.000 anstatt „nur“ 500 Fotos verspricht, macht nicht unbedingt ein besseres Angebot. Jeder Fotograf macht an einem ganzen Hochzeitstag mehrere tausende Aufnahmen. Das sogenannte „Rohmaterial“, häufig im speziellen RAW-Format aufgenommen und ohne spezielle Software gar nicht lesbar, wird normalerweise nicht rausgegeben. Aus dieser Menge an Aufnahmen wählt der Fotograf dann die Bilder aus, die seinen Anforderungen und Qualitätsansprüchen entsprechen.</p>
<p>Bei diesem Budget können Sie für das Geld definitiv handwerklich einwandfreie Bilder verlangen. Das heißt vernünftige Belichtung, angenehme Hautfarben, ausgewogene Komposition. Selbstverständlich ist neben der hochwertigen Kamera und Objektiven auch Ersatzausrüstung, für den Fall, sollte etwas ausfallen.Einige talentierte Fotografen mit schönem Portfolio, aber ohne viel Erfahrung fangen bei dieser Preisklasse an und bieten dafür bereits komplette Tagesreportagen. Das Risiko liegt darin, dass ein Anfänger nicht allen Situationen gewachsen ist und hat weniger Erfahrung mit der Arbeit mit den Menschen (gerade Nicht-Models, dazu unter Zeitdruck, sind nicht gerade ein leichtes Motiv). Man soll sich also nicht wundern, wenn man am Ende das eine oder andere wichtige Motiv vermisst. Bei vielen guten Fotografen kann man, wenn überhaupt, bei einem solchen Budget ein Einstiegspaket mit 6 bis 8 Stunden erwarten. Im Zweifelsfall würde ich beim Vergleich für das gleiche Geld immer einen Fotografen mit den besseren Bildern einem mit mehr Stunden und viel zusätzliches Schnickschnack bevorzugen.</p>
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<h2>Fotobudget bis 2000 Euro</h2>
<p>Es gibt Fotografen, bei denen in diesem Bereich das teuerste Angebot liegt und Fotografen, bei denen in dieser Größenordnung gerade noch das günstigste Einstiegsangebot für eine 6- oder 8-stündige Hochzeitsreportage liegt.</p>
<p>Wenn das ihr absolutes Limit ist, kommt es sehr drauf an, wie ihr Geschmack und Erwartungen sind: Wenn Sie „mehr für das Geld“ haben möchten und der kreative Aspekt der Bilder eine untergeordnete Rolle spielt, können Sie sich für ein Angebot entscheiden, der eine Tagesreportage, tausend „bearbeitete“ Fotos, jede Menge Abzüge und noch ein Fotobuch dazu enthält, entscheiden.</p>
<p>Sollten Ihre Hochzeitsfotos nicht einfach scharf und mittig sein, sondern außergewöhnlich, kreativ, nicht einfach „gut“ sondern „wow“ sein, ist es manchmal passender sich eher das kleinere Paket eines teureren Fotografen zu entscheiden, aber es hängt eben auch vom persönlichen Geschmack und Präferenzen. Einer würde sich eben für einen VW Golf mit allen Extras und der andere würde für dasselbe Geld einen Porsche Boxter holen und von Cayman (dies wäre wohl die nächste Budgetstufe) träumen, wenn das Geld dafür doch nicht reicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich weiß nicht, ob das Beispiel mit dem Auto gut ist, aber genau in diesen Rahmen würde ich dieses Budget setzen.</p>
<p>In jedem Fall können Sie in dieser Preisklasse erwarten, dass der Fotograf Erfahrung hat und auch schwierige Situationen einer Reportage meistern kann. Sie können sich darauf verlassen, dass der Fotograf gut mit dem Licht umgehen kann – sowohl mit dem vorhandenen, als auch mit dem gesetzten, wenn es sein muss. Hochwertige professionelle Ausstattung und Fähigkeit damit souverän umzugehen sind eine Selbstverständlichkeit.</p>
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<h2>Fotobudget über 2000 Euro</h2>
<p>Ab hier wird es schwieriger zu differenzieren, obwohl es in Deutschland inzwischen zahlreiche Fotografen gibt, bei denen Sie auch drei, zusammen mit hochwertigen Hochzeitsbüchern, Engagement-Shooting, Photobooth und anderen Leistungen und Extras auch vier, fünf oder sechs tausend Euro und mehr sinnvoll investieren können. In den fünfstelligen Eurobereich kommen, nach meinem Wissen, deutsche Hochzeitsfotografen (im Unterschied zu einigen ihrer US-Amerikanischer Kollegen) wohl in der Regel (noch) nicht.</p>
<p>Man kann davon ausgehen, dass ein Hochzeitsfotograf, der sich traut <em>Einstiegspreise</em> für eine Hochzeitsreportage bei etwa 2000 Euro oder mehr zu setzen ein gestandener Profi mit mehreren Jahren Erfahrung, kreativem Anspruch, individuellem Stil und meist internationaler Anerkennung ist.</p>
<p>Indirekte Indizien für den hohen Anspruch sind die Mitgliedschaft des Fotografen an den anerkannten und angesehenen Fotografen-Organisationen, Teilnahme (und, natürlich, Platzierungen) an den Wettbewerben, Publikationen in den Büchern, Hochzeitszeitschriften, und -Portalen. Das sollte aber keinesfalls überbewertet und zum entscheidenden Kriterium gemacht werden, denn bei den vielen Logos und Siegeln kann ein Laie kaum unterscheiden, welche eine wirkliche Bedeutung haben und welche sich jeder runterladen und verwenden kann. Die Kriterien vieler Wettbewerbe und kreativer Juroren unterscheiden sich auch ziemlich stark von den Kriterien und Ansprüchen der meisten Paare. Letztendlich müssen Sie als Brautpaar keine Spezialisten sein und sich auf die Urteile von Juroren der Wettbewerbe verlassen – das Portfolio des Fotografen muss Ihnen einfach gefallen und Sie ansprechen.</p>
<p>Brautpaare, die in diesem Bereich investieren, dürfen mehr, als jede Menge scharfe und korrekt belichtete Fotos mit einer teuren Kamera erwarten. Den Aufpreis bezahlt man vor allem für den individuellen Stil des Fotografen und Fotos, die eine erkennbare kreative Handschrift tragen. Sie können daher mehr ungewöhnliche Blickwinkel, Kompositionen und kreative Motive mit künstlerischem Anspruch erwarten. Das bedeutet jedoch im Kehrschluss, dass Sie umso aufmerksamer sich das Portfolio anschauen müssen und im Hinblick auf den individuellen Still sich fragen müssen, ob es Ihrem Geschmack entspricht.</p>
<p>Die wichtigste Fähigkeit, worauf es in dieser Preisklasse ankommt, liegt aus meiner Sicht darin die Momente und die Menschen authentisch, kreativ und ansprechend darstellen zu können.</p>
<p>Besonders vorsichtig soll man bei den Fotografen sein, die in ihren Portfolios nur oder überwiegend sog. <em>Styled Shoots</em> anbieten. Solche Fotoshootings werden unter perfekten Bedingungen mit ausgewählten Fotomodellen und <u>nicht</u> am Hochzeitstag ohne Hektik gemacht. Insbesondere wenn ihr Fokus nicht auf den Portraits liegt, für die Sie auch mindestens einen halben Tag haben, sondern die der Reportage und authentischen Momenten, müssen Sie spätestens im Kennenlerngespräch nach kompletten Reportagen echter Hochzeiten fragen.</p>
<p>Die meisten Hochzeitsfotografen in dieser Preisklasse würden hochwertige gestaltete Hochzeitsbücher anbieten. Die Palette an Ausführungen reicht von schlicht und minimalistisch bis ganz ausgefallen und exklusiv. Die hochwertigsten Bücher werden mit einem Einband unter Verwendung von Leder, hochwertigen Stoffen, Metallen, Plexiglas und anderen edlen Materialen individuell gestaltet und per Hand gebunden.</p>
<p>Die teuersten Bücher werden häufig in den ausländischen Manufakturen produziert und sind entsprechend alleine schon in der Produktion sehr teuer. Dazu kommen noch Leistungen des Fotografen – Beratung, Layout, Retusche, Korrekturen etc. Darum können die Preise solcher Bücher alleine häufig im vierstelligen Bereich liegen, wobei viele Fotografen Paketangebote anbieten, die eine Fotoreportage und ein solches Buch (oder sogar mehrere, wenn man noch Exemplare für die Eltern haben möchte) beinhalten. Solche Bücher sind kein Angebot für Paare, die jeden Euro zwei Mal umdrehen, aber wer es sich leisten kann, würde die Investition nicht bereuen.</p>
<p>Wenn Sie so ein Buch nicht gerade zufällig kürzlich nach einer Hochzeit von Freunden gesehen haben, werden Sie wahrscheinlich davon nichts gewusst haben und es, natürlich, auch vorher nicht budgetiert haben. Kommt ein hochwertiges Hochzeitsalbum in Frage, werden Sie wahrscheinlich ihr Budget nach oben anpassen müssen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es jede Menge fotografischer Extras, wie z. B. ein Engagement-Shooting, PhotoBooth (Photoecke, in der die Gäste sich selbst fotografieren können), besondere Kunstdrucke (Papier, Leinwand etc.) und vieles mehr.</p>

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		<title>Tipps für die richtige Entscheidung</title>
		<link>https://www.hochzeitsfotograf-kosten.de/tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirill Brusilovsky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 21:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[hochzeitsfotografie]]></category>
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			<p>Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie ihr Budget besser planen, die Angebote besser beurteilen und am Ende eine richtige Entscheidung treffen.</p>
<ul>
<li>Sie achten auf jeden Cent und möchten trotzdem ansprechende Ergebnisse haben?<br />
Dann überlegen Sie, ob Sie sich wirklich die Top-Termine wie das letzte Mai-Wochenende oder 07.07/08.08. sein muss, wenn sie auf ein Wochenende fallen. Je besser der Fotograf (und andere Dienstleister, wie z. B. Locations) – desto aussichtsloser kann das Preisverhandeln sein, aber bei manchen weniger begehrten (aber genauso schönen!) Terminen hätten Sie wenigstens eine Chance. Und, in jedem Fall, eine größere Auswahl.</li>
<li>Ärgern Sie sich bitte nicht, wenn Sie bei einem Hochzeitsfotografen keine Preise auf der Webseite finden! Wahrscheinlich werden es gerade die Fotografen sein, die Ihnen beim Vergleich am besten gefallen und dies ist kein Zufall. Der Hauptgrund liegt gerade darin, dass diese Fotografen mit den anderen Kollegen nicht in erster Linie über den Preis verglichen werden wollen. Sie haben es auch nicht nötig. Fragen Sie einfach höflich an, geben Sie ein paar Informationen über sich und der geplanten Hochzeit an (wenigstens Ort, Termin und groben Tagesablauf) und sie bekommen von den meisten eine Preisübersicht. Manche Fotografen wollen aber als Erstes das Brautpaar kennenlernen und mehr Details wissen, bevor sie Angebote unterbreiten – das ist auch normal.</li>
<li>Weniger ist manchmal Mehr! Laufen Sie keinen „aufgeblähten“ Angeboten nach, die für das Geld deutlich mehr Punkte (wie größere Anzahl an Aufnahmen, Abzügen, Extra-Shootings etc.) versprechen. Denken Sie immer daran, dass die wichtigste Leistung, die sie buchen, die Fähigkeit des Fotografen tolle Bilder zu schießen ist! Alles andere sind 6 Stunden mit einem Top-Fotografen ist zwar zeitlich ein Kompromiss – meistens aber ein besserer, als ein ganzer Tag und jede Menge Schnickschnack mit einem mittelmäßigen Knipser.</li>
<li>Wenn Sie Ihre Hochzeit nicht ausgiebig feiern und keinen Wert auf eine Reportage legen, können Sie einen Profifotografen lediglich für Portraits engagieren. Unter der Woche bieten viele auch sonst sehr teure Fotografen günstige Portraitshootings. Überlegen Sie es sich jedoch gut, denn ohne die Reportage verpassen Sie die interessantesten Motive und unschätzbaren Erinnerungen!</li>
<li>Prüfen Sie in jedem Fall genau den Umfang des Angebots. Was ist inklusive, was nicht. Was meint der Fotograf unter „Bearbeitung“? Rechnen Sie mit bzw. mochten Sie, dass die Bilder retuschiert sind? Welche Arbeiten, die anfallen können, werden extra berechnet? Lassen Sie sich Beispiele zeigen!</li>
<li>In einigen, vermeintlich günstigen Angeboten sind die digitalen Daten in hoher Auflösung nicht inklusive. Es ist jedoch ziemlich wahrscheinlich, dass Sie nach der Hochzeit diese Daten haben wollen werden – zumindest wenn die Fotos gut geworden sind. Und wenn Sie befürchten, dass sie bei dem Fotografen nicht gut werden – möchten Sie dann noch Mal heiraten?! Wenn Sie sich also für ein solches Angebot entscheiden, legen Sie auf jeden Fall auch einen Betrag für den Kauf digitaler Daten zurück oder lassen Sie sich ein Komplettangebot machen.</li>
<li>Aus meiner Erfahrung schlage ich folgende Prioritätenskala vor, von den wichtigsten zu den weniger wichtigen: Fotograf &gt; Dauer der Begleitung -&gt; Fotobuchumfang -&gt; Fotobuchausführung -&gt; Alle weiteren Extras. Das ist nur eine Gedankenstütze als Idee – kann Sein, dass Ihre Prioritäten anders liegen, aber Sie müssen darüber gut nachdenken, wenn Sie sich nicht alles leisten können.</li>
<li>Suchen Sie ein Gespräch mit dem Fotografen. Wenn ein persönliches Gespräch z. B. aufgrund der Entfernung nicht möglich ist, kann man immer noch eine Videokonferenz machen. Zur Not ist ein Telefonat immer noch besser, als Mailtausch! Insbesondere, wenn Sie bereit sind viel Geld zu investieren, sollten Sie sich vergewissern, dass die Chemie zwischen Ihnen und dem Fotografen stimmt – das ich eine unbedingte Voraussetzung für gelungene Hochzeitsfotos!</li>
<li>Insbesondere bei Billigangeboten: schauen Sie sich die Beispielbilder des Fotografen (am besten lassen Sie sich eine komplette Fotostrecke zeigen in dem Umfang, den Sie beabsichtigen zu buchen – und nicht einfach eine Handvoll best-of Fotos!). Lassen Sie sich glaubhaft zusichern, dass Sie vom Urheber der Beispielfotos und nicht von einer anderen Person fotografiert werden. Das ist zwar eine Selbstverständlichkeit – es gibt jedoch schwarze Schafe, die fremde Bilder für eigene ausgeben, und das ist nichts anderes, als strafbarer Betrug!</li>
<li>Wenn Sie sich die Hochzeitsfotos-Beispiele des Fotografen anschauen – auch wenn sie Ihnen gefallen – stellen Sie sich folgende Fragen: wären Sie mit den ähnlichen Fotos von sich selbst wunschlos glücklich und zufrieden? Können Sie sich die fotografierten Menschen in echt vorstellen – Ihre Persönlichkeit, Emotionen, Gefühle? Können Sie anhand der Fotos die abgebildete Hochzeit tatsächlich vorstellen? Vermissen Sie etwas – Close-ups, Details, bestimmte Momente (wenn ja, fragen Sie den Fotografen nach Beispielen – nicht jeder Hochzeitsfotograf zeigt alle Bilder online)?</li>
<li>Bei einer Hochzeitsreportage können Sie eine hohe Anzahl an Fotos erwarten. Im Schnitt können Sie mit 50 Bildern pro Stunde rechnen. Bei manchem Fotograf etwas mehr, bei dem anderen etwas weniger, aber lassen Sie sich durch die Zahlen nicht irren: das Angebot, welches Ihnen nach 12 Stunden Hochzeitsreportage 1200 Bilder verspricht ist nicht unbedingt besser, als ein anderes Angebot, welches Ihnen für die gleiche Zeit nur 500 Bilder sichert. Das kann eher bedeuten, dass der eine Fotograf seine Bilder weniger kritisch bei der Auswahl bewertet, als der andere. Selbst die weltbesten Hochzeitsfotografen, die fünfstellige Beträge verlangen, präsentieren nie mehr als tausend Bilder. Ich wäre grundsätzlich skeptisch bei den Fotografen, die mehr als 1000 Fotos versprechen – es ist eher ein Zeichen vom geringeren Anspruch bei der Auswahl und Bearbeitung.</li>
<li>Wenn Sie sich für ein gestaltetes Hochzeitsbuch bzw. Hochzeitsalbum entscheiden, müssen Sie bedenken, dass hier sehr große Unterschiede gibt – alleine Vergleichen der Preise macht hier wenig Sinn. Sie müssen Muster wenigstens gesehen, am besten in den Händen gehalten gehabt haben. Es gibt Fotobücher, die jeder (auch Sie vielleicht) mit ein paar Klicks im Internet bei den Kosten weit unter 100 Euro zusammenstellen kann, und es gibt sehr hochwertige Hochzeitsbücher, die alleine in der Produktion (also ohne Beratung, Layout, Retusche etc.) weit über tausend Euro kosten können. Das Buch ist aber letztendlich nur ein Träger, wie ein leeres Blatt Papier oder ein leerer Leinwand – es muss noch professionell gestaltet werden. Das erklärt warum selbst Bücher, die gleich in der Herstellung sind, bei unterschiedlichen Fotografen sich im Preis durchaus unterscheiden können.</li>
</ul>
<h2>Vorsicht bei manchen Angeboten!</h2>
<p>Das Wichtigste ist es sich zu vergewissern, dass der angebotene Endpreis wirklich alles beinhaltet, was sie erwarten – zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Erhalten Sie hochaufgelöste Dateien oder nur Abzüge?</li>
<li>Was genau versteht der Fotograf unter „Bearbeitung“ – entspricht es Ihren Ansprüchen, oder ist dabei womöglich mit Extrakosten zu rechnen?</li>
<li>Werden alle Fotos bearbeitet oder nur eine Auswahl?</li>
<li>Sind die Anfahrt, Spesen und sonstige Nebenkosten bereits im Angebot enthalten?</li>
<li>Ist der Preis im Angebot Bruttoendpreis oder kommt noch die Mehrwertsteuer dazu? (Letzteres ist bei den Angeboten, übrigens, eindeutig unzulässig und sogar abmahnfähig – die Angebote an die „Endverbraucher“ müssen in Deutschland immer Endpreise sein.)</li>
</ul>

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